Abiturkurse für Hessen

von steve um 17:28 Uhr, am 04. März 2010

Am 19. März ist es soweit. Dann steht für alle angehenden Abiturienten in Hessen die Abiturprüfung in Mathematik an. Aus diesem Grund haben wir für euch Listen von Videos, also Kurse, angelegt, die euch die Möglichkeit geben, speziell die Themen zu wiederholen, die ihr dafür braucht.

Es gibt zwei Kurse zur Analysis (Analysis GK und Analysis LK). Ein großer Teil des Kurses für den GK beschäftigt sich mit der Kurvendiskussion einer rationalen Funktion, vorher werden die Ableitungsregeln (Grundfunktionen, Produktregel, Kettenregel) und der Begriff der Ableitung wiederholt. Desweiteren geht es um die Konstruktion von Tangenten, um Umkehrbarkeit, Bestimmung der Umkehrfunktion und die Rekonstruktion einer Funktion aus gegebenen Eigenschaften. Anschließend wird eine Extremwertaufgabe vorgerechnet. Weiterhin geht es um Integralrechnung, also die Bestimmung von Stammfunktionen, den Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung und Flächenberechnungen. Wer sich weitergehend mit rationalen Funktionenscharen beschäftigen möchte, findet dazu auch den passenden Link. Abschließend geht es um die Rekonstruktion einer Exponentialfunktion aus einzelnen Wertepaaren.

Der Kurs für den Analysis LK enthält erweiternd dazu noch die Grenzwertsätze, die Quotientenregel, die Ableitung der Umkehrfunktion, uneigentliche Integrale, Rotationskörper und ein Video zu Kurvenscharen von trigonometrischen Funktionen.

Im GK der Analytischen Geometrie wird zunächst der Umgang mit Vektoren in geometrischen Zusammenhängen geübt, es sollen Ebenen in verschiedenen Darstellungsformen aufgestellt werden. Danach geht es um Lagebeziehungen von Punkten, Geraden und Ebenen, also Parallelität, Schnittpunkte, Windschiefheit, Abstände und Schnittwinkel. Es sollen Geraden und Ebenen mit bestimmten Eigenschaften konstruiert werden. Außerdem wird der Begriff des Skalarprodukts wiederholt. Am Ende werden noch einmal lineare Gleichungssysteme und deren Lösung mit dem Gauß-Algorithmus aufgegriffen. Im Analytische Geometrie – LK kommen noch Abstände windschiefer Geraden, Matrizen, Matrizenmultiplikation und inverse Matrizen hinzu. Schließlich wird noch das Vektor- bzw. Kreuzprodukt wiederholt.

Im Kurs zur Stochastik werden kurz die Grundbegriffe wiederholt und dann viele Aufgaben gerechnet, in denen Wahrscheinlichkeiten zu Zufallsversuchen zu bestimmen sind. Dabei werden die Pfadregel und Baumdiagramme wiederholt. Es werden auch die bedingte Wahrscheinlichkeit, stochastische Unabhängigkeit, die Binomialverteilung und die Wahrscheinlichkeitsfunktion einer Zufallsgröße behandelt sowie deren Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung. Als Letztes werden noch Hypothesentests und Fehler 1. bzw. 2. Art besprochen.

Wir hoffen, dass ihr damit gut vorbereitet in die Prüfungen gehen könnt und wünschen euch dafür viel Erfolg.

Abiturkurse für Schleswig-Holstein

von steve um 20:49 Uhr, am 12. Februar 2010

In einigen Ländern stehen ja schon wieder Abiturprüfungen an und es wird fleißig gepaukt. In Mathe sind bald die Schleswig-Holsteiner dran. Zur Vorbereitung gibt es seit gestern fünf neue Abiturkurse zur Mathematik.

Ihr findet drei Kurse zur Analysis, in denen es hauptsächlich um die Diskussion einer Kurvenschar von rationalen Funktionen geht sowie um die Anwendung von Integralen zur Flächenberechnung.

Zur Analytischen Geometrie findet ihr einen Kurs, in dem die Grundfertigkeiten im Umgang mit Geraden und Ebenen geübt werden, Winkel berechnet werden und Abstände berechnet werden sollen. Der vierte Kurs beschäftigt sich mit Stochastik: mehrstufige Zufallsversuche, Bernoulli-Ketten und Binomialverteilung, verschiedene andere Verteilungen und Hypothesentests.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lernen und Erfolg im Abitur.

We keep moving

von Alex um 13:10 Uhr, am 27. Januar 2010

Nach etwas längerer Abstinenz hier im Blog möchte ich kurz illustrieren, wie sich unser Umzug gestaltet.
Die Kurzfassung: zeitintensiv, aber macht sich.

Hier sieht man die Ausgangssituation: eine helle Bürofläche im Dachgeschoss.

Wie man noch unschwer an den "Markierungen" der Auslegware erkennen kann, residierte früher an dieser Stelle ein Call-Center mit typischen Sitzverhältnissen.

Das Team beobachtet die erste Materialanlieferung - Startschuss für den Arbeitseinsatz.

Was hier vom LKW recht einfach runter ging, musste kurz danach wieder nach oben - zum Glück gibt's den Lastenaufzug.

Wir stehen auf Video: unter der neuen Adresse wird es auch Möglichkeiten zur Videoaufnahme geben. Von der konkreten Beleuchtung, über die Bildschirmtechnik bis hin zu Vertonungsdetails - alles wird auf den neuen Drehplatz angepasst.

Da wir viel Zeit in den Aufbau des Büros stecken, muss auch für etwas Entspannung gesorgt werden. Heute: Tischtennis!

Diese Woche müssen die letzten Handgriffe geschehen, also heisst es: Ärmel hochkrempeln. We keep moving.

Pin-Up Lernplan

von Alex um 20:01 Uhr, am 08. Januar 2010

In der Adventszeit hatten wir viele Tipps gegeben, wie man mit kleinen Maßnamen große Fortschritte beim Lernen erzielen kann. Nun haben wir alles zusammengetragen und so steht ab heute ein PDF mit allen Lerntipps zum Download bereit.

Es sind drei Seiten, die ihr euch ausdrucken und über den Schreibtisch hängen könnt. So behaltet ihr den ein oder anderen wichtigen Hinweis im Auge. Ein neues Schuljahr und die Abiturphase stehen vor der Tür, also viel Erfolg damit!

Nachttrag zum Lerntipp Nummer 8: Mind Maps für Profis

von Nikolas um 18:04 Uhr, am 16. Dezember 2009

In unserem Adventskalender hatte wir Euch in der letzten Woche den Tipp gegeben, mit Mind Maps zu lernen, und kurz beschrieben, wie Mind Maps funktionieren. Da Mind Maps eine sehr nützliche Lernmethode sind, wollen wir sie hier noch einmal ausführlicher erklären und einige Hinweise geben, wie Ihr am besten mit ihnen arbeitet.

Mind Maps lassen sich in vielen Situationen in Schule und Uni einsetzen. Mit ihnen strukturiert man seinen Lernstoff, sammelt Informationen aus einem Text, bereitet Referate, Essays und Hausarbeiten vor oder protokolliert Vorlesungen und Unterrichtsstunden. In jedem Fall stellen sie ein komplexes Thema übersichtlich dar, und sind so flexibel, dass sich auch komplizierte Zusammenhänge aufzeichnen lassen.

Wie erstellt man eine Mind Map?

Für eine Mind Map braucht Ihr zuerst passendes Papier. Es sollte nicht liniert sein und so fest, dass es nicht verknickt, wenn Ihr regelmäßig mit ihm arbeitet. Wenn Ihr die Notizen auf der Mind Map mit in die Schule oder Uni nehmen wollte, nutzt am besten Papier in der Größe DIN A4, wenn Ihr sie nur zuhause braucht, dann in DIN A3. Eine größere Mind Map könnt ihr auch als Poster in Eurem Zimmer aufhängen und so immer wieder im Vorbeigehen einen Blick draufwerfen.

Ihr nehmt das Papier quer und schreibt als erstes das Hauptthema in der Mitte auf. Links und Rechts von dem Hauptthema zeichnet Ihr einige dicke Äste. Auf diese Äste schreibt Ihr in einem ersten Durchgang alle Stichwörter, die Euch zu dem Hauptthema einfallen. Dabei sortiert Ihr ähnliche Stichwörter auf dieselben Äste. In diesem Schritt ist es ganz wichtig, alles aufzunehmen, was Euch zu dem Thema einfällt, egal wie unpassend ein Stichwort bei genauerer Betrachtung erscheint.

Eine bunte Mind Map
Eine bunte Mind Map zum Thema Mindmapping.
Urheber: Markus Bärlocher (Der Urheberrechtsinhaber dieser Datei hat ein unbeschränktes Nutzungsrecht ohne jegliche Bedingungen für jedermann eingeräumt)

Im nächsten Schritt nehmt Ihr ein neues Blatt und beginnt noch einmal ausgehend vom Hauptthema. Jetzt sortiert Ihr die Stichwörter, die Ihr im letzten Schritt gesammelt habt. Zuerst schreibt Ihr die Oberthemen auf und verbindet sie mit dem Hauptthema, danach verbindet Ihr Unterthemen mit Oberthemen. Schließlich zeichnet Ihr noch wichtige Querverbindungen zwischen den Punkten ein und verseht einige mit Zeichnungen etc. Je bunter die Mind Map hierbei wird, desto besser könnt Ihr später mit ihr lernen.

Die Aufteilung in diese zwei Schritte eignet sich besonders, um Informationen aus einem Text zu sammeln. Während Ihr lest, notiert Ihr die Stichwörter, hinterher sortiert Ihr sie. Ihr werdet merken, dass ihr den Text schon durch die Arbeit an der Mind Map viel besser versteht. In anderen Fällen, wenn ihr zum Beispiel ein Thema für ein Essay strukturiert und schon erfahrener im Umgang mit Mind Maps seid, könnt Ihr den ersten Schritt aber auch auslassen und gleich mit der geordneten Mind Map beginnen.

Mind Maps online und offline

Am besten erstellt Ihr Eure Mind Maps ganz klassisch mit Stift und Papier. So seid Ihr in der Gestaltung frei und gebraucht beim Lernen alle Sinne. Ihr könnt sie aber auch mit dem Computer erstellen. Zu diesem Zweck gibt es bereits eine Vielzahl von Programmen, darunter auch einige kostenlose. Ein besonders komfortables Programm, um Mind Maps offline zu erstellen, ist XMind, das Ihr auch in einer kostenlosen Version bekommt. XMind lässt sich intuitiv bedienen und bietet viele Möglichkeiten, um professionelle Mind Maps zu erstellen. Wenn Ihr online mit mehreren Leuten an einer Mind Map arbeiten wollte, könnt Ihr das bei mindmeister tun. Mit einem kostenlosen Zugang könnt Ihr bis zu drei Mind Maps erstellen und gemeinsam bearbeiten. Bei mindmeister könnt Ihr Euch auch zu verschiedenen Themen öffentliche Mind Maps anschauen.

Um erst einmal die Arbeit mit Mind Maps zu üben, erstellt am besten erstmal eine zu einem beliebigen Thema. Lest Euch dazu einen Artikel bei Wikipedia vor und nehmt alle Informationen, die Euch wichtig erscheinen, in die Mind Map auf. Wenn Ihr sie in drei Tagen noch einmal vornehmt, werdet Ihr feststellen, wieviel Ihr alleine schon durch die Arbeit an der Mind Map gelernt habt.

sofatutor vs bettermarks

von Alex um 18:00 Uhr, am 10. Dezember 2009

Der gestrige Abend war wieder ein Champions League Abend. Der FC Barcelona, Inter Mailand und der VfB Stuttgart haben gespielt und gewonnen. Wer allerdings das Top-Spiel sehen wollte, hätte in die Soccerworld in Alt-Mariendorf kommen sollen. Dort trafen die beiden Erstligisten aus der Fussball-Bildungsliga aufeinander - sofatutor und bettermarks.

Es war ein tolles, schnelles Match und so sitzt einigen von uns der Muskelkater noch in den Gliedern. Die Jungs von Bettermarks hatten speziell für diesen Event mit ihren Spitznamen beflockte Shirts mitgebracht. Mit dieser professionellen Ausstattung wurde bei uns sofatutor-Jungs für erste Verunsicherung gesorgt.

Das erste Tor fiel für bettermarks, doch dann legte das sofatutor-Team nach und erarbeitete sich einen 12-Tore-Vorsprung. In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichener. Am Ende konnten wir uns durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 51 zu 40 durchsetzen.
Auch Coach Colin war mit der Leistung seiner "Sofas" durchweg zufrieden: "Wir haben heute gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollten, und unseren Gegner dadurch von Beginn an unter Druck gesetzt. Ich denke, der Sieg geht in Ordnung."

Die interne Scorer-Liste führen ab heute Steve und Björn mit jeweils 12 Toren an, gefolgt von Andreas und Thomas mit jeweils 9 Treffern. Unser Leihspieler Benni, der als sofatutor-User eine Wildcard ergattern konnte, brachte das Runde insgesamt 6 mal ins Eckige.

Abschließend können wir sagen, dass wir das unbedingt wiederholen wollen und uns auch gern herausfordern lassen. Nachfolgend ein paar Impressionen des Abends. Sport frei!

Ein Adventskalender voller Lerntipps

von Nikolas um 19:37 Uhr, am 01. Dezember 2009

Jeder, der sich schon einmal auf eine schwierige Klausur vorbereitet hat, weiß, wie anstrengend Lernen sein kann. Auf dem Schreibtisch stapeln sich Notizen und Bücher, und nach mehreren Stunden Arbeit, raucht einem der Kopf. Wie gut täte es doch in diesem Moment, ein Wundermittel zu kennen, das Lernen überflüssig macht. Ein Zauberspruch zum Beispiel, den man seinen Büchern nur zuraunen müsste, um alles zu verstehen.

Zaubern können wir bei sofatutor leider auch nicht, aber wir haben 24 Tipps gesammelt, die das Lernen vereinfachen. Sie sind einfach anzuwenden, können aber große Wirkung entfalten. Die Lerntipps hängen als Zettel an unserem sofatutor-Adventskalender:

Im sofatutor-Adventskalender gibt es nützliche Lerntipps!

An jedem Tag könnt Ihr einen weiteren Zettel anklicken, um einen neuen Lerntipp zu bekommen. Der Übersichtlichkeit halber haben wir sie in drei Kategorien aufgeteilt: Auf roten Zetteln findet Ihr Werkzeuge zum effizienteren Lernen. Auf gelben Zetteln verraten wir Euch, wie ihr strukturiert lernt und Eure Zeit besser einteilt. Auf blauen Zetteln geben wir Euch schließlich Ratschläge zu Lernbedingungen, die Euch bei der Einrichtung Eures Lernortes helfen.

Sollten wir eines Tages einen Zauberspruch finden, der Lernen überflüssig macht, werden wir ihn Euch verraten. Bis dahin haltet Euch an die 24 Lerntipps. Mit Ihnen lernt Ihr auch ohne Zauberei einfacher und schneller.

Brunnen bauen in Nakaseke mit 2aid.org

von Nikolas um 13:24 Uhr, am 24. November 2009

Wie man das soziale Netz nutzen kann, um einfach und unbürokratisch zu helfen, zeigt die Aktion paket4aid von 2aid.org.

Die Initiative 2aid.org wurde Anfang 2009 von der Studentin Anna Vikky und einigen Mitstreitern gegründet und steht für den effizienten Kampf gegen Armut mit den Mitteln des Internets. Über soziale Netzwerke und andere Online-Kanäle, will sie möglichst viele Menschen dazu bewegen, nachhaltige Hilfsprojekte zu unterstützen.

Die aktuelle Aktion paket4aid läuft unter dem Motto "Brunnen für Nakaseke". In der Region Nakaseke in Uganda steht für über 4000 Menschen nur ein einziger Brunnen mit Trinkwasser zur Verfügung. Die Bewohner dieser Region, insbesondere die Mädchen und Frauen, müssen täglich mehrere Kilometer Fußmarsch auf sich nehmen, um an sauberes Wasser zu gelangen. Viele trinken daher auch Wasser aus verschmutzten Quellen, was regelmäßig schwere Erkrankungen und Todesfälle mit sich bringt. Die Organisatoren von 2aid.org sammeln online Geld, um gemeinsam mit der amerikanischen Initiative "SafeWaterNexus", neue Brunnen in der Region bauen zu lassen.

Jeder kann dabei mit seiner Spende helfen, die benötigten 4000 Euro zusammen zu bekommen! Gespendet wird ganz einfach per SMS. Einige Start-Ups unterstützen das Paket4aid mit verschiedenen Preisen, die unter den Spendern verlost werden. Jetzt ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen von dieser Aktion erfahren. Also spende selbst und nutze Deine Kanäle in sozialen Netzwerken, um auch Deine Bekannten auf 2aid.org aufmerksam zu machen!

Die Bildungsreform gelingt nur im Dialog mit den Studierenden

von Nikolas um 12:42 Uhr, am 20. November 2009

Seit der letzten Woche protestieren und streiken Studierenden in ganz Deutschland. Im Gegensatz zu früheren Protesten erfahren sie diesmal jedoch breite Zustimmung auf Seiten der Politik. Es wäre zu hoffen, dass diese Zustimmung nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt, sondern zu einem wirklichen Dialog führt.

Die Proteste der Studierenden begannen in der letzten Woche an mehreren deutschen Universitäten mit der Besetzungen von Hörsälen und erlebten am Dienstag ihren ersten Höhepunkt, als Studierende und Schüler in ganz Deutschland für eine bessere Bildung demonstrierten. Mit Plakaten und Transparenten, auf denen Sprüche standen wie "Leere Köpfe nicken leichter" oder "Massenfächer schaffen Schmalspurhirne", zogen sie durch die Innenstädte, um ihren Unmut über die Studienbedingungen kund zu geben.

Transparent vor dem Audimax der Humboldt Universität in Berlin
Transparent vor dem Audimax der Humboldt Universität in Berlin

Die Proteste richten sich hauptsächlich gegen die Ergebnisse der sogenannten Bologna-Reform. Diese Reform wurde 1999 von den europäischen Bildungsministern gemeinsam beschlossen und seither an vielen deutschen Hochschulen verwirklicht. Sie zielte darauf, Studienzeiten zu verkürzen, die Abbruchquote zu verringern, Hochschulwechsel auch auf internationaler Ebene zu erleichtern und die Strukturen des Studiums übersichtlicher zu gestalten. Tatsächlich wurde aber in vielen Fällen das Gegenteil erreicht: Viele Arbeitgeber sehen den Bachelor immer noch als "Schmalspurstudium" an, die Abbruchquote bleibt hoch, starre Vorgaben schränken die Mobilität der Studierenden ein und die neuen Strukturen führen zu einer Verschulung der Universität. Anstatt sich über längere Zeit gründlich und eigenständig in Themen einzuarbeiten, gilt es für die Studierenden heute, den vorgegebenen Stoff auswendig zu lernen und in kleinteiligen Prüfungen wiederzugeben.

Studentenproteste hatte es in den letzten Jahren immer wieder gegeben, und so haben die Bilder von den Demonstrationen denn auch einen gewissen Wiedererkennungswert. Meist liefen die Proteste über einige Wochen und brachen schließlich in den Weihnachts- oder Sommerferien ab. Die Reaktionen aus der Politik und Hochschulleitung fielen dabei abwartend aus, genügte es doch in der Regel, die Proteste auszusitzen. Insofern überrascht es, dass die jüngsten Proteste von vielen Seiten Zustimmung erfahren. Die Bundesbildungsministerin Annette Schavan selbst nannte sie in weiten Teilen berechtigt und mahnte Nachbesserungen an der Reform an. Nur wenige richten sich wie Thomas Straubhaar, Präsident des Hamburger Instituts für Weltwirtschaft, direkt gegen die Studierenden. Er bezeichnete ihre Forderungen als "inhaltsleer, banal und rückwärtsgewandt" und sagte, die Proteste müssten konstruktiver sein.

Die Gründe für das Scheitern der Bologna-Reform dürften nicht zuletzt darin liegen, dass sie von der Politik durchgesetzt wurde ohne auf die Stimmen der Studierenden zu hören. Gegen vieles von dem, was heute im Argen liegt, haben Studierende bereits im Winter 2003 / 2004 protestiert. Damals haben sich jedoch diejenigen durchgesetzt, die sich dem Dialog verweigerten, solange die Studierenden nicht von weltfremden Maximalforderungen abwichen. Tatsächlich kann nicht verleugnet werden, dass von Seiten der Studierenden immer wieder auch Parolen laut werden, das gesamte "System" zu ändern, wenn nicht sogar gleich zu stürzen. Doch auch wenn solche Parolen im Chaos der häufig in kurzer Zeit geplanten Aktionen am lautesten zu hören sind, darf nicht vergessen werden, dass sie nur von einer Minderheit getragen werden. Die ruhige Mehrheit der Studierenden ist zum konstruktiven Dialog bereit, sofern er von der Politik gewollt wird und gleichberechtigt stattfindet.

Heute wäre den Studierenden zu wünschen, dass ihnen ein solcher Dialog auf Augenhöhe angeboten wird. Diejenigen, die seit einigen Semestern in Bachelor- und Masterstudiengängen studieren, wissen am besten wo die Probleme liegen. Sie könnten der Politik entscheidende Impulse geben, wenn man sie zu Wort kommen lässt und nicht mit fertigen Lösungen abspeist, die an Schreibtischen fern des Studentenalltages entstehen. Nur durch eine solche gemeinsame Anstrengung auf allen Seiten können Hochschulreformen noch gelingen.

Transparent vor dem Audimax der Humboldt Universität in Berlin
Transparent vor der Humboldt Universität in Berlin

Wer ist sofatutor-Fan?

von Nikolas um 12:15 Uhr, am 03. November 2009

Vor einigen Wochen hatten wir Euch gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. Durch sie haben wir viel darüber erfahren, wie Ihr sofatutor nutzt und was Ihr Euch in Zukunft von sofatutor wünscht. Uns ist aber auch weiterhin wichtig, Euch besser kennen zu lernen und Eure Gedanken zum Online-Lernen mit Videos zu erfahren. Gleichzeitig wollen wir Euch noch häufiger an der Entwicklung hinter den Kulissen teilhaben lassen.

Wir haben uns daher daran gemacht, unsere Seite bei Facebook zu überarbeiten. Mit ihr wollen wir eine offene Plattform für Diskusionen und zum Meinungsaustausch schaffen. Außerdem wollen wir auf dem Weg noch häufiger mit Euch Geschichten aus dem Alltag des sofatutor-Teams teilen. Selbstverständlich steht die Facebook Page nicht nur unseren Abonnenten offen, sondern allen, die sich für sofatutor interessieren. Auch wer sofatutor bisher noch nicht selbst genutzt hat oder einfach nur mit uns über die Zukunft der Bildung im Netzt diskutieren möchte, kann das dort tun.

Wir freuen uns auf unsere ersten Fans, und verlosen als Willkommensgeschenk unter allen, die bis zum 27. November Fan von unserer Facebook Page werden, Gutscheine für sofatutor-Abonnements und als besonderes Extra sofatutor-T-Shirts von der Einstieg-Abi-Messe.

sofatutor on Facebook

Also: Werde jetzt mit Deinem Facebook Profil Fan von sofatutor, hinterlasse einen Gruß, einen Kommentar oder was immer du gerade zu sofatutor sagen möchtest auf der Fan Page und gewinne nach dem 27. November eines von drei sofatutor-T-Shirts, eines von drei Ein-Monats-Abonnenements, eines von zwei Drei-Monats-Abonnements oder ein Halbjahresabonnement.

Bis bald bei Facebook!

Unsere Teilnahmebedingungen:
  • Wir, die sofatutor GmbH (Ziegelstraße 13a, 10117 Berlin), verlosen unter allen Facebook-Nutzern, die bis zum 27. November 2009 um 24 Uhr Fan unserer sofatutor-Facebook-Page werde, 3 kostenloses Ein-Monatsabos, 2 kostenloses Drei-Monatsabos, ein kostenloses Halbjahresabonnement und drei T-Shirts. Alle Fans der sofatutor-Facebook-Page, die nicht Mitarbeiter der sofatutor GmbH oder deren Angehörigen sind und der Teilnahme nicht ausdrücklich widersprechen, nehmen automatisch an der Auslosung teil.
  • Wir losen die Gewinner der Preise am 30. November 2009 aus und benachrichtigen sie in der folgenden Woche per Nachricht bei Facebook. Wenn sie dem nicht ausdrücklich widersprechen, veröffentlichen wir sie auch in unserem Blog (blog.sofatutor.com). Den Gewinnern der T-Shirts schicken wir ihr T-Shirt mit der Post, den Gewinnern der Frei-Abonnements schicken wir einen Gutscheincode, den sie bei der Anmeldung auf www.sofatutor.com einlösen können. Die Preise werden von uns in keinem Fall als Bargeld ausgezahlt, und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlosen.
  • Mitarbeiter der sofatutor GmbH und ihre Angehörigen nehmen an der Auslosung nicht teil. Teilnehmer, die durch Robots oder andere technische Hilfsmittel eingetragen wurden, sind ebenfalls von der Auslosung ausgeschlossen.
  • Wir ermitteln die Gewinner alleine durchs Los. Ob jemand bei sofatutor.com angemeldet ist oder nicht, beeinflusst seine Chance, bei der Auslosung zu gewinnen, nicht.

Sofatutor unterstützt ArbeiterKind.de

von Nikolas um 19:13 Uhr, am 14. Oktober 2009

Viele von Euch, die bald ihr Abitur machen, stellen sich sicherlich die Frage, ob sie nach der Schule noch studieren sollen oder nicht. Leider ist es manchmal gar nicht so einfach den Überblick zu behalten über all die Fächer und Studienangebote, die einem nun offen stehen. Falls es Euch auch so geht, und Ihr Euch noch nicht sicher seid, was und ob Ihr überhaupt studieren wollt, empfehlen wir Euch die Internetseite der Initiative ArbeiterKind.de. Dort findet Ihr viele nützliche Tipps und Hinweise, die Euch bei Eurer Entscheidung weiterhelfen werden.

Die Initiative wurde im Mai 2008 gegründet, um besonders Schüler zu einem Studium zu ermutigen und beim Studienstart zu unterstützen, deren Eltern selbst nicht studiert haben. Leider hängt nämlich die Entscheidung für ein Studium bei vielen immer noch von dem Bildungshintergrund der Eltern ab. Während nämlich diejenigen, deren Eltern selbst mehrere Jahre eine Universität besucht haben, ihre Eltern bei vielen Problemen fragen können, fehlt andern, deren Eltern nicht studiert haben, häufig der richtige Ansprechpartner. So kommt es auch, dass viel mehr Schüler studieren, bei denen die Eltern selbst schon einen akademischen Abschluss haben.

Um dies zu ändern, wurde das Internetportal ArbeiterKind.de geschaffen, auf dem sich Schüler und Studenten über alle Themen rund um das Studium informieren können: Es werden Tipps gegeben, wie man an einen Studienplatz kommt, wie man im Ausland studiert, sich für ein Praktikum bewirbt oder sich auf das Examen vorbereitet. Dazu gibt es viele Informationen, warum man überhaupt ein Studium aufnehmen sollte und welche Möglichkeiten es gibt, das Studentenleben zu finanzieren. Außerdem berichten Studenten, die selbst als Erste in ihrer Familie studieren, wie das Studium sie persönlich und beruflich weiterbringt. Neben dem Internetportal baut die Initiative ein Netzwerk von über 1200 ehrenamtliche Mentoren in 70 Lokalgruppen auf. Sie veranstalten Stammtische, zu denen jeder eingeladen ist, der Fragen hat, und besuchen regelmäßig Schulen, um dort von ihrer eigenen Studienwahl, den verschiedenen Arten von Hochschulen und den vielfältigen Fächern zu erzählen. All diese wertvollen Informationen nützen natürlich nicht nur Schülern aus nicht-akademischen Familien, sondern auch allen anderen, die mehr übers Studieren wissen wollen.

Wir von sofatutor finden, dass dies eine sehr wichtige Initiative ist. Um die ehrenamtlichen Mentoren zu unterstützen, haben wir uns entschieden, ihnen kostenlose Abonnements für unsere Plattform zur Verfügung zu stellen. Mit den Abonnements haben sie Zugang zu alle unseren Videos und können so den angehenden Studenten noch besser bei ihrer Studienorganisation helfen.

Sofatutor-Festessen

von Nikolas um 11:36 Uhr, am 09. Oktober 2009

sofatutor ist seit dem 9. April „online“. Das halbe Jahr, das seitdem vergangen ist, hat für das ganze Team eine Menge Arbeit mit sich gebracht, war aber auch ein voller Erfolg. Wir haben viele Produzenten getroffen, die tolle Ideen für neue Videos hatten und selbst schwierigen Stoff anschaulich erklären konnten. Wir haben an der Plattform gearbeitet, um die Bedienung für Produzenten und Nutzer zu verbessern, und wir sind auf Messen und Veranstaltungen gegangen, um noch mehr Menschen von sofatutor zu überzeugen. Die Mühen haben sich voll und ganz gelohnt: Inzwischen können wir Euch auf der Plattform über zweitausend Videos anbieten, und die Produzenten unter Euch fügen ständig weitere hinzu. So werden immer mehr Fächer abgedeckt, und ihr findet verständliche Erklärungen zu den unterschiedlichsten Themen. Ganz besonders freut uns aber, dass unserer Plattform immer mehr Nutzer anzieht, die sich mit den Videos auf Klausuren vorbereiten oder sich bei ihren Hausaufgaben helfen lassen. Jeder einzelne von euch ist uns wichtig, und wir werden auch weiterhin alles dafür geben, dass ihr mit sofatutor zufrieden seid.

Erst einmal waren die erfolgreichen ersten sechs Monate für uns aber ein Anlass zu feiern. Stephan hat das ganze Team zu sich nach hause eingeladen und zusammen mit Andi für uns gekocht. Bei Spaghetti mit leckeren Soßen haben wir Kraft getankt, um sofatutor weiter zu verbessern und erfolgreich in die nächsten Jahre zu führen.

Stephan und Andi haben nicht nur besonders lecker, sondern vor allem auch viel gekocht

Andi kämpft mit dem Korken

Josi und Alex warten auf den Nachtisch

Das Sofatutor-Team beim Festmahl

Was kann ich auf sofatutor verdienen?

von Alex um 18:51 Uhr, am 01. Oktober 2009

Bekanntermaßen kann jeder ein Video bei sofatutor hochladen und sich damit quasi eine Rente sichern.

Denn: solange ein Video gesehen wird, arbeitet es für seinen Produzenten und bringt ihm bares Geld ein.
Wie viel jeder Einzelne mit seinem Video verdient, woran sich das Einkommen orientiert, und verschiedene Details unserer Auszahlung waren bis heute nicht vollständig klar.
Um endlich Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir soeben eine Reihe an Informationen veröffentlicht und neue Funktionen freigeschaltet.

Unsere Vergütungsbedingungen - schwarz auf weiß und in Farbe

Ab sofort kann sich jeder auf verschiedenen Seiten über unsere Vergütungs- und Auszahlungskonditionen informieren.
Hier gibt es eine sehr übersichtliche Seite, welche Folgendes verrät:
  • wer wen bezahlt
  • wie sich ein Abonnement genau teilt und wohin die Einnahmen fließen
  • wie unsere Ausschüttung funktioniert und woran sie sich orientiert
  • wo ein Videoproduzent auf sofatutor sehen kann, welcher Betrag bisher verdient wurde und welche Einnahmen aktuell vorliegen.
Eine Erklärung schwarz auf weiß gibt es hier.

Einnahmen der Produzenten - alles auf einen Blick

Jeder Videoproduzent kann sich ab sofort einen Überblick darüber verschaffen, welche Einnahmen er mit seinen Videos erzielt. Unter "Mein Sofa" ist jetzt ein neues Widget zu sehen, welches bereits ausgezahlte Beträge sowie noch ausstehende anzeigt.
Hier ein Beispiel:

Videoproduktion - der erste Einstieg

Wir haben über die Zeit eine Menge Know-How gesammelt, was die Produktion von Videos angeht. Dieses Wissen haben wir vor Kurzem auf einigen Seiten preisgegeben, um den Einstieg als sofatutor Videoproduzent so einfach wie möglich zu machen.
Hier geht's zu den Erklärungen.
Es steht somit alles zur Verfügung, um als sofatutor Videoproduzent zu beginnen und sich ein stetiges Nebeneinkommen zu sichern.

Let's rock!

Wir haben unsere Abonnenten gefragt...

von Alex um 11:05 Uhr, am 29. September 2009

Wir haben vor einiger Zeit unter allen aktuellen und ehemaligen Abonnenten eine Umfrage durchgeführt, mit dem Ziel, unsere Nutzer besser kennenzulernen und um herauszufinden, was wir in Zukunft an sofatutor verbessern sollten.
Die Ergebnisse waren für uns sehr aufschlussreich. Es gab interessante Anregungen, von denen einige bei der Weiterentwicklung von sofatutor eine große Rolle spielen werden.

Lernempfinden
Die Befragten waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Lernerlebnis, welches ihnen sofatutor lieferte. Mehr als 60% empfanden das Lernen als angenehmer gegenüber klassischen Lernmethoden und ca. ein Drittel meinte, sofatutor habe sie sogar motiviert, häufiger zu lernen.

Hot Topics
Den höchsten Lernbedarf hatten unsere Befragten in, wie sollte es anders sein, Mathematik. Auf Platz zwei der gewünschten Fachbereiche, mit etwas mehr als 10%, befinden sich die Sprachen, dicht gefolgt von den naturwissenschaftlichen Fächern. Diese Verteilung deckt sich recht genau mit unseren bisherigen Beobachtungen und bestätigt den bisherigen inhaltlichen Fokus.

Selbsteinschätzung
Wir hatten unsere Abonnenten um eine Selbsteinschätzung gebeten. Heraus kam, dass sich ca. 80% der Befragten selbst gute Schulnoten geben würde und mehr als zwei Drittel noch nie mit Nachhilfe in Berührung gekommen waren. Unser Fazit dazu: Wir werden bisher weniger von Menschen genutzt, die in Gefahr stehen, die nächste Klausur nicht zu bestehen, als vielmehr von jenen, die ihre Wissenslücken genau erkennen und mithilfe von sofatutor ihre Leistungen verbessern möchten.

Verbesserungsvorschläge
Wir haben verschiedene Fragen gestellt, die unseren Nutzern konstruktive Kritik entlocken sollten. Die Antworten waren sehr verschieden. Ein Feature-Wunsch hat sich mehrheitlich bestätigt: Die Navigation durch die über 2000 Videos wird als verbesserungswürdig angesehen. Wir machen uns viele Gedanken zur Bereitstellung unserer Videos und haben viele Ideen zur Verbesserung von sofatutor. Auch im Hinblick auf die Umfrageergebnisse werden wir uns in der kommenden Zeit verstärkt um das Thema Kategorisierung und Findbarkeit von Videos kümmern.

O-Töne
Unsere Nutzer konnten uns abschließend mit eigenen Worten Feedback geben. Einige Texte seht ihr hier:

  • "Sofatutor ist eine sehr anschauliche Möglichkeit zum Lernen. Wirklich eine klasse Idee."
  • "Ich finde es beeindruckend, wie viel Stoff ihr bereits in Mathe anbietet. Ich würde auch gern für Englisch mit "euch" lernen."
  • "Die Idee, zeitlich flexibel von zu Hause zu lernen, ist absolut grandios."
Das viele Lob hat uns gefreut und motiviert. Vielen Dank!

Gewinnspiel
Die Teilnehmenden konnten mit der Beantwortung unserer Fragen ein 3-Monats-Abonnement gewinnen. Die Auslosung mithilfe eines Zufallszahlengenerators fand soeben statt.
Gewonnen hat eine junge Abiturientin. Wir wünschen viel Erfolg beim Lernen!

Wir werden eine Umfrage dieser Art bald wiederholen und bedanken uns bei allen, die teilgenommen haben. Bitte seid weiterhin kritisch und schickt uns Verbesserungsvorschläge!

Mathematik-Brückenkurse für angehende Studentinnen und Studenten

von steve um 19:27 Uhr, am 23. September 2009

Bald beginnt für viele das Studium. Aus diesem Anlass haben wir für euch drei Warm-Up Kurse zur Vorbereitung auf die Mathematik an der Hochschule angelegt. Denn nicht nur in Mathe, sondern auch in Informatik, den Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieursstudiengängen fällt an Fachhochschulen sowie an Universitäten Studienanfängern der Einstieg in die Mathematikvorlesungen oft schwer. Das Abi liegt vielleicht schon eine Weile zurück oder man hat sich damals noch nicht so intensiv mit Funktionen, Vektoren, Integralen und Co. befasst und nun wird in Pflichtkursen die Kenntnis vieler Grundlagen vorausgesetzt.

Um diesen Übergang von der Schulmathematik zur Hochschule besser zu bewältigen, werden in den drei Brückenkursen nochmal alle wichtigen Themen aus dem Abi wiederholt und einige, die euch am Anfang des Studiums begegnen werden, erklärt.

Ihr findet meist zu jedem Sachverhalt ein bis drei Theorievideos – quasi nur, um euch das Thema ins Gedächtnis zurückzurufen. Wenn ihr noch Übungen dazu machen wollt, sucht euch in der entsprechenden Kategorie noch andere Videos heraus.

Da die relevanten Themen in den verschiedenen Studiengängen sich etwas unterscheiden, gibt es drei verschiedene Kurse:

  1. den Brückenkurs für Naturwissenschaftler und Ingenieure (Teil 1, Teil 2, Teil 3),
  2. den Brückenkurs für Wirtschaftsstudiengänge (Teil 1, Teil 2, Teil 3),
  3. den Brückenkurs für Informatik, Mathematik und Physik (Teil 1, Teil 2).

In den Kursen werden zunächst wichtige Rechenregeln wie die Potenz- und Logarithmengesetze wiederholt, dann Gleichungen und Gleichungssysteme besprochen, danach geht es kurz um Folgen und Reihen. Der folgende große Abschnitt beschäftigt sich dann mit Funktionen (Grenzwerte, Ableitungen, Kurvendiskussion und spezielle Funktionenklassen) und schließlich gibt es noch Videos zu Integralen, Vektoren und Geometrie.

Dabei liegen die Unterschiede zwischen den Kursen darin, wie genau ein Thema behandelt wird, so wird beispielsweise bei den Integralen im Kurs für Informatiker, Mathematiker und Physiker auch die theoretische Frage geklärt "Was ist eigentlich ein Integral?", in den anderen Kursen geht es nur um die Integrationsregeln. Weitere Unterschiede liegen in der Auswahl kleinerer Themen, die nicht in allen Kursen zu finden sind.

Wir hoffen, dass ihr euch hiermit optimal auf eure Vorlesungen vorbereiten könnt und euch danach fit für den Einstieg in die Unimathe fühlt, sodass euch der Matheprof nicht schon nach den ersten paar Vorlesungen vergrault.

Viel Erfolg beim Lernen.